Vita

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Veronika Ágnes Fáncsik wurde am 21. März 1972 in Budapest geboren.

Ihre musikalische Grundausbildung erhielt sie 1976-86 in Klavier, Klarinette, Solfeggio und Musiktheorie in Székesfehérvár, wo auch ihre ersten Kompositionen im Alter von 11 Jahren entstanden.

Nach der musikalischen Ausbildung am Konservatorium in Szombathely in Hauptfach Solfeggio-Musiktheorie (Abschluss 1990) und in Hauptfach Komposition (Abschluss 1991) folgte 1991-2000 das Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Komposition (1991-97, Diplom mit Auszeichnung) bei Iván Erőd und Kurt Schwertsik sowie in Musiktheorie (1995-2000, Diplom mit Auszeichnung) bei Diether de la Motte, Marie-Agnes Dittrich und Hartmut Fladt. Im Laufe ihres Studiums wurden ihr zahlreiche Stipendien zuerkannt und im Juni 2000 wurde ihr für die bei Abschluss des Studiums erbrachten besonderen künstlerischen Leistungen der Würdigungspreis der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur verliehen.

1998-2000 war sie Mitarbeiterin als Musikkritikerin (Ressorts Oper und Musiktheater bzw. CDs) im ersten deutschsprachigen Musikmagazin im Internet, im Online Musik Magazin.

Von 2001 bis 2011 unterrichtete sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Formanalyse bzw. Historische Satztechniken für Tonmeister, Komponisten und Dirigenten.

2012 übersiedelte sie von Wien nach Berlin, wo sie seit 2014 an der Universität der Künste Berlin Musiktheorie unterrichtet. Eine bedeutende Rolle in ihrer Lehrtätigkeit spielen die Pflege und die weitere Verbreitung der pädagogischen Konzeption von Zoltán Kodály und der in ihr verankerten relativen Solmisation, für deren Anwendung in ihrer musikerzieherischen Tätigkeit sie die Grundlagen mit den 2014 an der Berliner Hans-Werner-Henze-Musikschule ins Leben gerufenen Kursen Relative Solmisation auf der Basis der Kodály-Methode legte, die sie seither leitet.

Ihr kompositorisches Schaffen umfasst Orchesterwerke, Vokalkompositionen bzw. Klavier- und Kammermusik. Aufführungen erfolgten u.a. mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin, im Rahmen der Ton-Art-Reihe vom Rundfunksender Ö1, in den Wiener Bezirksfestwochen, in der Konzertreihe Kaleidoskop der Nationen, im Benzer Kammermusikfest, bei den Musikveranstaltungen Frauen und ihre Kompositionen, Ungarn in Österreich etc. Bei einer Ausschreibung des Ungarischen Nationalen Kulturfonds und des Ministeriums für Nationales Kulturerbe 2002 gewann sie den Kompositionsauftrag für die Kantate Die vier Episoden des Jahres (orig. Az esztendő négy szakasza) in der Uraufführung des Chors und Orchesters vom Konservatorium Szombathely. 2004 erhielt sie den Auftrag des Kulturfestivals Grafenau für die Komposition der Grafenauer Hymne. Für ihre Elegie für Streichquartett wurde ihr Besondere Würdigung und Anerkennung im Kompositionswettbewerb des Landes Burgenland 2008 ausgesprochen; die Uraufführung erfolgte vom ALEA-Quartett im Preisträgerkonzert im Rahmen der Haydn-Festspiele 2009 in Eisenstadt. Ihre Komposition Cinemaniera – Drei Bilder für Bläserensemble gewann 2013 den 3. Preis im 13. Carl von Ossietzky Internationalen Kompositionswettbewerb in Oldenburg.

Veronika Ágnes Fáncsik lebt zurzeit in Berlin und ist mit dem Dirigenten Henrik Nánási verheiratet.

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Auszeichnungen und Stipendien:

3. Preis im 13. Carl von Ossietzky Internationalen Kompositionswettbewerb Oldenburg 2013

Besondere Würdigung und Anerkennung im Kompositionswettbewerb des Landes Burgenland 2008

Würdigungspreis der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Wien 2000

Kompositionsstipendium der Alban Berg Stiftung, 1998

Stipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft, Verkehr und Kunst, 1996

Stipendium der Carl-Michael Ziehrer-Stiftung, 1995

Außerordentliches Stipendium der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 1993 und 1994

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